2011
12.23

Das installieren dieser VirtualBox Guest Additions unter Linux kann für Anfänger etwas verwirrend sein. Wo sich die .EXE-Datei unter Windows einfach mit einem Doppelklick installieren lässt, spuckt Kubuntu (und auch so manch andere Linux-Distribution) nur eine Fehlermeldung aus. Der Grund liegt darin, dass die VirtualBox-Treiber unter Linux erst gebaut werden müssen. Damit dies funktioniert, sind noch ein Schritte notwendig.

Als erstes versichern wir uns, dass Kubuntu wirklich auf dem neusten Stand der Updates ist:

sudo apt-get update
sudo apt-get dist-upgrade

Nun können wir die Pakete installieren, die zum bauen der VirtualBox-Treiber notwendig sind

sudo apt-get install dkms build-essential

Jetzt wechseln wir in den Medien-Ordner, in welchem die VirtualBox Guest Additions liegen und installieren diese:

cd /media/VBOXADDITIONS_x.x.x_xxxxx/
sudo ./VBoxLinuxAdditions-x86.run

Nun werden die Guest Additions korrekt installiert. Nach einem Neustart des Gastsystems passt sich der Gast automatisch an die Fenstergröße ein und auch andere Funktionen – wie die Maus-Integration – können verwendet werden.

2011
12.21

Wenn man Apps für Windows Phone 7 entwickeln möchte und dabei auch noch Visual Studio 2010 Professional besitzt, so möchte man die WP7 Dev Tools auch in sein VS2010 Pro integriert haben.

Grundsätzlich ist das Ganze ja gar nicht schwer, allerdings sollte die Reihenfolge beachtet werden, da es sonst kommen kann, dass sich die WP7 Developer Tools nicht in VS2010 integrieren. Hier möchte ich die richtige Reihenfolge kurz erläutern. Auf die Installation selbst gehe ich nicht genauer ein, da ich davon ausgehe, dass Programmierer im Stande sein sollten, VS2010 ohne Anleitung zu installieren. ;-)

Als erstes installiert euer Visual Studio 2010. Hier empfehle ich auf jeden Fall die englische Version. Erstens ist es einfacher, im Internet auf englisch Hilfe zu bekommen, als auf deutsch. Zweiter und wichtigerer Punkt: die WP7 Developer Tools gibt es nur in englisch und diese integrieren sich auch nur in das englisch VS2010. Wer die deutsche Version installiert hat, der sollte erst umrüsten auf englisch oder muss sich leider mit der Standalone-Variante der WP7 Developer Tools begnügen.

Wenn VS2010 installiert ist, erst mal das Service Pack 1 nachinstallieren. Dieses kann man hier herunterladen.

Nach der Installation des Service Pack können die WP7 Developer Tools hier heruntergeladen werden. Mit einem Doppelklick auf die Installationsdatei wird das Setup gestartet, die Tools heruntergeladen und installiert.

Wenn alles erfolgreich durchgelaufen ist, habt ihr nun eine funktionierende – und vor allem in VS2010 integrierte – Installation der WP7 Developer Tools

2011
10.25

Ich nutze nun seit ca. zwei Wochen den Twitter-Client MetroTwit. MetroTwit setzt auf das .NET-Framework 4.0 und verwendet für die Benutzeroberfläche die Windows Presentation Foundation (WPF). Von Design dürfte die Software so manchen bekannt vorkommen, denn es ist, wie der Name schon verrät, an das Metro-Design von Windows Phone 7.5 und dem kommenden Windows 8 angelehnt und Designtechnisch daher bereits für die Windows-Zukunft gerüstet. Zudem ist das Design bereits so ausgelegt, dass die Hauptoberfläche bereits mit den Fingern bedient werden könnte. In den Einstellungen würde es durchaus auch funktionieren, allerdings ist die Größe der Buttons dort schon etwas Grenzwertig für die Touch-Bedienung.

MetroTwit Hauptseite

MetroTwit Hauptseite

In der Standardansicht sieht man sämtliche Tweets schön übersichtlich angeordnet, wie man es auch von anderen Twitter-Apps gewohnt ist. Die Überschrift über den jeweiligen Kategorien lässt sich umbenennen, zudem können auch spalten entfernt oder hinzugefügt werden. Z.B. lässt sich das Profil eines bestimmten Twitter-Users anzeigen, so dass man ständig dessen neuste Tweets im Überblick hat. So kann man die Oberfläche von MetroTwit vollständig an die eigenen Bedürfnisse und Vorlieben anpassen.

In den Standardeinstellungen zeigt MetroTwit bei jedem eingehenden Tweet rechts unten ein kleines Infofenster an, dass es was neues gibt. Wer vielen “Tweetern” folgt, bekommt aber sehr viele dieser Notifications. Ich habe diese sehr schnell abgeschaltet, da MetroTwit ohnehin in der Taskleiste die Anzahl der neuen Tweets anzeigt:

MetroTwit Taskbar Notification

MetroTwit Taskbar Notification

Die Kostenlose Version blendet etwas Werbung ein, die mit einem Pastell-Grünton hinterlegt ist. Sie stört aber nicht weiter. Wer die Werbung nicht haben will, kann sich um ~ $ 15,- die “Donate-Version” holen. In Zukunft gibt’s in der Bezahl-Version zudem Multiple-Account-Support, wie der Website von MetroTwit zu entnehmen ist. Ein konkretes Datum wird allerdings nicht angegeben.

Nach den ersten zwei Wochen MetroTwit bin ich absolut zufrieden mit der Software. Sie ist einfach zu bedienen, übersichtlich und hübsch anzusehen. Vielleicht sollte ich noch anmerken, dass die Software nur auf Englisch verfügbar ist. Da auf Twitter etwa 90 % der Kommunikation ohnehin auf Englisch statt findet, dürfte dieser Umstand aber nicht weiter stören

2011
10.24

Ich habe die LinuxDay-Seite aktualisiert. Unter folgendem Link gibt’s ein paar aktuelle Infos zum kommenden LinuxDay am 26.11.2011:
http://blog.tyradux.net/linuxday/

Das LinuxDay-Team freut sich auf euer Kommen!

2011
10.17

Gestern Vormittag habe ich CyanogenMOD 7.1 auf meinem Samsung Galaxy S installiert. Es ist etwas tükisch, die Reihenfolge in der offiziellen Anleitung stimmt nicht ganz. Ich möchte hier meine Vorgehensweise zur Installation des ROMs erläutern.

Als erstes müssen wir drei Dinge herunterladen:

Bevor wir anfangen können, müssen die beiden Dateien “update-cm-7.1.0-GalaxyS-signed.zip” und “gapps-gb-20110828-signed.zip” ins Root-Verzeichnis der internen SD-Karte kopiert werden.

Unter Windows braucht es erst noch einen Treiber, der im Paket der Heimdall-Suite zu finden ist. Die ZIP-Datei entpacken, dann findet sich im Unterordner die “zadig.exe”. Diese aber noch nicht ausführen. Erst muss das Telefon in den Download-Modus versetzt werden. Dazu einfach ausschalten und durch gleichzeitiges Drücken der “Leiser-Taste”, “Menü-Taste” und dem Einschaltknopf einschalten. Es erscheint eine gelbe Tafel mit einem arbeitendem Andoid-Roboter darauf. Jetzt ist das Telefon im Download-Modus.
Jetzt noch das Handy über das USB-Kabel am PC anschließen und die “zadig.exe” starten.

Alle Treiber anzeigen

Alle Treiber anzeigen

Unter “Optionen” den Hacken bei “List All Devices” setzen.

Zadig

Zadig

Im Auswahlfeld “Samsung USB Composite Device” auswählen und auf “Install Driver” klicken.

Der Treiber ist installiert und nun kann Zadig wieder geschlossen werden. Als nächstes den “Hardcore’s SpeedMod Kernel” entpacken und das Programm “heimdall-frontend.exe” starten.

Heimdall

Heimdall

Hier in der Sektion “Kernel (zImage)” den gerade eben entpackten SpeedMod-Kernel auswählen. Sicherheitshalber stecken wir das Telefon nochmals vom PC ab, starten es neu in den Downloadmodus wie oben beschrieben und stecken es wieder an den PC an. Jetzt in Heimdall auf “Start” klicken. Nach kurzer Wartezeit müsste ein blauer Balken auf dem Display des Galaxy erscheinen und ziemllich schnell nach rechts sausen. :-)

Das Telefon startet nun von selbst neu, bei mir ist es allerdings immer am Bootbildschirm stehen geblieben. Also wieder ausschalten und manuell in den ClockworkMOD-Recovery-Modus starten. Das wird durch gleichzeitiges drücken von “Lauter-Taste” + “Menü-Taste” + “Einschaltknopf” erreicht. Wenn das Telefon im Recovery-Modus ist, können die Lauststärketasten dazu verwendet werden, um im Menü auf und ab zu navigieren. Mit der Einschalttaste wird ein Menüpunkt ausgewählt. Hier wählen wir “Install zip form sd card” und dann “choose zip form sd card”. Jetzt zum “update-cm-7.1.0-GalaxyS-signed.zip” navigieren, wieder “Install zip form sd card”, danach “choose zip from sd card” wählen und nun die Datei “gapps-gb-20110828-signed.zip” installieren. Dieser Schritt ist nötig, dass Google-Apps wie z.B. Mail, Kalender und der Market vorhanden sind. Ohne Market lassen sich ja keine Apps installieren.

Nun wieder durch den Menüpunkt “Go Back” zum Hauptmenü zurück navigieren und den Punkt “Reboot system no” wählen. Das Telefon startet neu und bootet nun CyanogenMOD 7.1. Während des Bootvorgangs zeigt das Telefon folgendes animiertes Bild:

CyanogenMOD boot display

CyanogenMOD boot display

Fertig! Wenn alles geklappt hat, solltest du CyanogenMOD auf deinem Galasy S nun verwenden können.

 

2011
10.11

Dieser Artikel bezieht sich auf den Microsoft SQL Server 2008 R2.

In vielen Fällen will man mit einem SQL Server über das Netzwerk kommunizieren. Der SQL Server von Microsoft ist nicht standardmäßig so konfiguriert, dass er das kann. Es muss erst eingestellt werden. Das Ganze gestaltet sich aber nicht sonderlich schwer. Ist der SQL Server erst mal installiert, muss erst mal der “SQL Server Configuration Manager” gestartet werden, welcher im Startmenü zu finden ist:

SQL Server Configuration Manager starten

SQL Server Configuration Manager starten

Ist der Configuration Manager erst ein mal gestartet, Navigieren wir nun zum Menüpunkt “SQL Server Configuration Manager” und klicken auf den Unterpunkt “Protokols for SQLEXPRESS”, wobei “SQLEXPRESS” der entsprechende Servername ist. Darauf geklickt, erscheinen im rechten Teil des Fensters vier Optionen. Für uns ist der Punkt “TCP/IP” interessant.

TCP/IP

TCP/IP-Configuration des SQL Servers

Ein Doppelklick auf TCP/IP öffnet die Eigenschaften. Im nun erschienenen Fenster muss die Option “Enabled” auf “Yes” geschaltet werden.

Option Enabled

Option Enabled

Jetzt braucht es noch eine kleine Konfiguration im Reiter “IP Addresses”. Ganz am Anfang in der Sektion “IP1″ muss unter “Active” ebenso “Yes” eingestellt sein. Unter “IP Address” muss die eigene IP-Adresse des Computers stehen und bei TCP-Port “1433″.

IP1

IP1

Als nächstes ganz nach unten scrollen, bis die Sektion “IPAll” erscheint. Auch hier darauf achten, dass unter “IP Address” wieder “1433″ eingetragen ist.

IPAll

IPAll

So, das war’s. Der Zugriff über das Netzwerk sollte nun funktionieren, vorausgesetzt, der Port 1433 ist auch in der Firewall freigeschaltet.

2011
10.10

Heute ist CyanogenMOD 7.1 veröffentlicht worden. Ich warte schon seit einiger Zeit auf dieses Release und habe versucht, es auf meinem Samsung Galaxy S zu installieren. Leider hat es nicht funktioniert, nachdem ich den Clockwork-Kernel auf das SGS geflashed habe, bootet das Telefon wie erwartet von selbst, jedoch bleibt es beim hochfahren stecken. Bis jetzt habe ich leider noch nicht heraus gefunden, an was es liegt.

Trotzem möchte ich Cyanogen ausprobieren und werde es wieder versuchen, sobald ich Zeit finde. Zur Zeit ist diese allerdings leider ziemlich knapp.

2011
10.10

In diesem Artikel beschreibe ich, wie man auf einem Debian-System mit laufendem Apache-Server WebDAV einrichtet. Grundkenntnisse des Apache sollten schon vorhanden sein.

Ersteinmal müssen zwei Module aktiviert werden, damit WebDAV überhaupt auf dem Apache-Server verfügbar ist. Zum ersten “dav” und “dav_fs”:
a2enmod dav
a2enmod dav_fs

Nun muss noch ein Verzeichnis erstellt werden, das freigegeben werden Soll. Wichtig dabei ist, dass dieses Verzeichnis nicht in einem Unterverzeichnis eines anderen virtuellen Hosts liegt, sonst funktioniert es nicht. Ich lege das neue Verzeichnis unter /var/webdav an:
mkdir /var/webdav
chown -R www-data:www-data /var/webdav

Nun muss der virtuelle Host noch um folgende Optionen erweitert werden:
DAV On
AuthType Basic
AuthName “webdav”
AuthUserFile /path/to/passwd.dav
Require valid-user

Falls noch keine Benutzer für die WebDAV-Freigabe, erstellen wir jetzt diesen:
htpasswd -c /path/to/passwd.dav <username>

Die Option “-c” bewirkt, dass die Datei “passwd.dav” neu angelegt wird. Sollten da also schon User drin sein, diese Option weg lassen, da die alte Datei sonst überschrieben wird. Zum Schluss sollten aus Sicherheitsgründen die Rechte der Datei “passwd.dav” geändert werden:
chown root:www-date /path/to/passwd.dav
chmod 640 /path/to/passwd.dav

Ganz am Ende muss noch der Apache-Webserver neu gestartet werden:
/etc/init.d/apache2 restart

Fertig, WebDAV sollte nun funktionieren.

2011
10.10

Eines vorweg, ich mag freie Software und ich mag Grundsätzlich auch die Free Software Foundation. Aber dieser Richard Stallman ist in meinen Augen einfach nur noch eine Witzfigur.

Ich bin jetzt auch mal ehrlich zu Herrn Stallman: Du nervst, geh’ bitte sterben…

Quelle

Edit:
Noch ein kurzer Nachtrag von mir. Hiermit möchte ich noch verdeutlichen, dass dieser Post natürlich nicht so ernst gemeint ist, wie er geschrieben ist. Er ist bewusst provozierend und überspitzt dargestellt. Natürlich wünsche ich Richard Stallman NICHT den Tod, wie es offenbar von manchen verstanden wird. Den Tod hat niemand verdient, so weit kommt’s noch.

2011
10.10

Was die Musik betrifft, so bin ich bezüglich der Qualität sehr pingelig. Die muss schon stimmen. Wenn ich Musik höre, und da ist irgendetwas nicht ganz stimmig, so kann ich das nicht haben. So war es auch bei meinem Samsung Galaxy S, der Bass war einfach zu lasch, obwohl ich schon einen sehr teuren Kopfhörer mit guter Basswiedergabe verwende. Also habe ich mich auf die Suche begeben.

Nach einiger Zeit suchen bin ich dann auf “Voodoo Control” gestoßen.

Mit dieser App lässt sich so einiges einstellen. Ganz angenehm ist der “Headphone amplifier”, mit welchem man die maximale Lautstärke für den Kopfhörer-Anschluss einstellen kann. Dieser war mir nämlich auch zu leise. Also einfach etwas aufdrehen und passt.
Zum zweiten gibt es hier das “Volume Limit”. Hier kann die Gesamtlautstärke eingestellt werden. Standardmäßig auf +5 dB gestellt, ist dies das Maximum, welches die Hardware von sich gibt. Sollte bei höheren Lautstärken ein Kratzen oder Rauschen zu hören sein, so kann es helfen, wenn man hier etwas zurück dreht.

Für mit ganz wichtig ist der “Bass Boost”. Hier lässt sich noch ein wenig mehr Bass aus dem Gerät heraus kratzen. Einfach in das Untermenü hinein und aktivieren.
Bei “Mono downmix” kann der Audioausgang von Stereo auf Mono herabgestuft werden. Für mich allerdings unnötig.

Die App bietet auch noch jede Menge andere Optionen, die ich mir allerdings noch nicht so genau angesehen habe, da ich sie bisher nicht benötigt habe. Vielleicht mache ich das irgendwann, mal sehen.