2010
08.12

In Washington haben es Forscher der Universität San Diego geschafft, die WLAN-Schnittstelle vom Reifensensor zum Bordcomputer zu knacken.

Es ist logisch, dass ein Reifendrucksensor seine Daten nicht per Kabel an die Autoelektronik weiterleiten kann. In modernen Autos werden dazu WLAN-Schnittstellen verwendet, die ihre Daten an den Bordcomputer des Autos senden. Die Forscher aus San Diego haben es nun geschafft, die drahtlose Netzwerkverbindung zwischen Sensor und Bordcomputer zu hacken. Dabei schickten sie falsche Meldungen zur Reifendruckanzeige an den Armaturen und zum Tachometer. Aus ca. 40 m Entfernung funktionierte dies an einem vorbeifahrenden Auto. Auch beim Hinterher fahren ist das Experiment gelungen.

Was ich mich dabei frage: warum wird zur Übertragung der Daten im Auto WLAN verwendet? Es muss doch auch andere Möglichkeiten geben, die keine Daten per Funk übertragen und so von außen nicht erreichbar sind. Eine Möglichkeit wäre die Übertragung per Lichtsignale. Hier denke ich mir allerdings, besteht das Problem der Verschmutzung von Sender und Empfänger.

Na hoffen wir, dass die Autohersteller ihre Methoden zur Datenübertragung nochmals überdenken und eventuell zu sichereren Arten der Übertragung wechseln

Quelle: Linux Community

[Update]
Wie in den Kommentaren schon angegeben, ist nicht angegeben, dass WLAN verwendet wird. Hier steht lediglich “drahtlose Netzwerkverbindung”. Aufgrund der veränderten Software, die Ursprünglich für WLAN-Attacken gedacht war, bin ich irgendwie davon ausgegangen, dass auch im Auto WLAN ist. Missverständnis meinerseits. Danke, Julian, für den Hinweis.

2 comments so far

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  1. Stille Post Phänomen mit Panikmache-Überschrift.
    Siehe Kommentar auf der Artikelseite
    http://www.linux-community.de/Internal/Nachrichten/WLAN-Angriff-auf-Kfz-Elektronik

  2. hi simon. in der quelle steht nichts von wlan, sondern von einer veränderten software die ursprünglich für wlan-angriffe entwickelt wurde. ;)
    grüße,
    julian

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