2010
09.28
OpenOffice möchte sich passend zum 10-jährigen Bestehen von Firmeninteressen befreien und trennt sich von Oracle. Dazu wurde die “The Document Foundation” gegründet, welche das neue Projekt von nun an betreuen und als wirklich freie Software vertreiben soll.
Firmen wie Google, Red Hat und Novell haben auch schon zugesichert, Mitarbeiter für das “neue” Office bereitstellen zu wollen.
Ich finde den Schritt begrüßenswert, da ich persönlich Oracle nicht sonderlich gerne mag. Zudem zeigt dieses Beispiel sehr gut, dass freie Software, auch wenn die dahinter stehende Firma keine Lust mehr hat, das Projekt weiter zu betreuen, trotzdem gut weiterbestehen kann und somit nicht vom wohlwollen einer einzelnen Firma abhängt.
2010
09.21
Laut Heise.de will die UN bis 2015, dass mindestens die hälfte aller Menschen zugang zum Breitbandinternet besitzt. Zudem soll das Breitbandinternet bis dahin zum Grundrecht werden. Ich zitire einen kurzen Ausschnitt aus dem Heise-Artikel:
Die Regierungen der Welt müssten dieses Problem ganz oben auf ihre Agenda setzen, sagte der Generalsekretär der Internationalen Fernmeldeunion (ITU), Hamadoun Touré, am Sonntagabend (Ortszeit) in New York. “Die Führer dieser Welt sind sich einig: Die Zukunft wird mit Breitband gebaut”, sagte der aus Mali stammende Politiker.
Ich finde das richtig gut. Die Menschen in den dritten Welt Ländern verhungern, aber hauptsache sie haben Internetzugang. Wir haben größere Probleme auf der Welt, als Breitbandinternet für alle. Wie wäre es mal mit genügend Essen und Trinken als Grundrecht für alle Menschen?
2010
09.06
Vielleicht hattet ihr das ja auch schon mal, dass in Firefox, bei der Rechtschreibprüfung nur das englische Wörterbuch vorhanden ist.
Um das ganze umstellen zu können, müsst ihr einfach in einem Textfeld, in welches Text geschrieben werden soll (z.B. der E-Mail Editor in Google Mail) rechts klicken und dann unter “Sprachen” die Eurige auswählen. Sollte die gewünschte Sprache nicht vorhanden sein, so kann einfach auf “Wörterbuch hinzufügen…” geklickt werden. Dadurch werdet ihr auf die Addon-Seite von Mozilla weitergeleitet, auf welcher ihr dann das gewünschte Wörterbuch auswählen und installieren könnt. Nach einem Neustart von Firefox ist das Wörterbuch verfügbar und kann über den Rechtsklick ausgewählt werden.
2010
09.06
Das Debian-Projekt hat den Namen der nach Squeeze, welches bereits eingefrohren ist, kommenden Version festgelegt. Sie soll Wheezy heißen.
Damit folgt das Debian-Projekt weiterhin der Tradition, die Versionen nach Toy-Story-Figuren zu benennen. Wheezy ist der Gummipinguin.
2010
09.03
seinen auf seinen Veranstaltungen, sagte mal HC Strache und verklagte den ORF, weil dieser angeblich seine Veranstaltung manipulierte, weil ein paar junge Männer Nazi-Parolen gerufen hatten.
Nun hat der Standard, zusammen mit einer Rechtsextremismus-Expertin, bei einer weiteren Wahlveranstaltung des Herrn HC Strache nachgeforscht und ist auf interessantes gestoßen. So ließen sich einige Anhänger der Rechtsextremen Szene finden.
Hier geht’s zum Artikel auf dem Standard. Viel Spaß beim lesen.
2010
09.03
Gestern ist die erste Beta von Ubuntu 10.10 erschienen. Geplanter Release-Termin ist am 24 Oktober 2010 geplant.
Das Theme von Ubuntu wurde etwas überarbeitet und es gibt eine neue Wallpaper Sammlung. Zudem wurde wieder das Software Center und die Installationsroutine überarbeitet.
Wer das neue Ubuntu testen möchte, hier die Links zum herunterladen:
Ubuntu 10.10 BETA 32 bit
Ubuntu 10.10 BETA 64 bit
2010
09.01
Möchte man unter Ubuntu im Dateimanager Nautilus eine Datei löschen, steht standardmäßig nur der Befehl “In den Müll verschieben” bereit. Das kann insofern unerwünscht sein, wenn man Ubuntu z.B. in einem Firmennetzwerk mit Windows-Servern betreibt und auf dem Netzwerk arbeitet. Klicke ich nun in einer Datei auf “In dem Müll verschieben”, so legt Ubuntu auf dem Server einen Ordner Namens “.Trash-1000″ an und verschiebt die Datei dort hin. Der SysAdmin der Firma wird sich wohl regelmäßig wundern, woher diese Dateien kommen.
Um das ganze zu umgehen, kann man in Nautilus unter “Bearbeiten -> Einstellungen” im Reiter “Verhalten” die Option “Einen Löschbefehl bereitstellen, der den Müll umgeht” aktivieren. Somit kann die Datei nun direkt gelöscht werden, ohne dass ein Müllordner auf dem Server erstellt wird. Natürlich wird vorher nachgefragt, ob die Datei denn auch wirklich gelöscht werden möchte.