10.25
Ich nutze nun seit ca. zwei Wochen den Twitter-Client MetroTwit. MetroTwit setzt auf das .NET-Framework 4.0 und verwendet für die Benutzeroberfläche die Windows Presentation Foundation (WPF). Von Design dürfte die Software so manchen bekannt vorkommen, denn es ist, wie der Name schon verrät, an das Metro-Design von Windows Phone 7.5 und dem kommenden Windows 8 angelehnt und Designtechnisch daher bereits für die Windows-Zukunft gerüstet. Zudem ist das Design bereits so ausgelegt, dass die Hauptoberfläche bereits mit den Fingern bedient werden könnte. In den Einstellungen würde es durchaus auch funktionieren, allerdings ist die Größe der Buttons dort schon etwas Grenzwertig für die Touch-Bedienung.
In der Standardansicht sieht man sämtliche Tweets schön übersichtlich angeordnet, wie man es auch von anderen Twitter-Apps gewohnt ist. Die Überschrift über den jeweiligen Kategorien lässt sich umbenennen, zudem können auch spalten entfernt oder hinzugefügt werden. Z.B. lässt sich das Profil eines bestimmten Twitter-Users anzeigen, so dass man ständig dessen neuste Tweets im Überblick hat. So kann man die Oberfläche von MetroTwit vollständig an die eigenen Bedürfnisse und Vorlieben anpassen.
In den Standardeinstellungen zeigt MetroTwit bei jedem eingehenden Tweet rechts unten ein kleines Infofenster an, dass es was neues gibt. Wer vielen “Tweetern” folgt, bekommt aber sehr viele dieser Notifications. Ich habe diese sehr schnell abgeschaltet, da MetroTwit ohnehin in der Taskleiste die Anzahl der neuen Tweets anzeigt:
Die Kostenlose Version blendet etwas Werbung ein, die mit einem Pastell-Grünton hinterlegt ist. Sie stört aber nicht weiter. Wer die Werbung nicht haben will, kann sich um ~ $ 15,- die “Donate-Version” holen. In Zukunft gibt’s in der Bezahl-Version zudem Multiple-Account-Support, wie der Website von MetroTwit zu entnehmen ist. Ein konkretes Datum wird allerdings nicht angegeben.
Nach den ersten zwei Wochen MetroTwit bin ich absolut zufrieden mit der Software. Sie ist einfach zu bedienen, übersichtlich und hübsch anzusehen. Vielleicht sollte ich noch anmerken, dass die Software nur auf Englisch verfügbar ist. Da auf Twitter etwa 90 % der Kommunikation ohnehin auf Englisch statt findet, dürfte dieser Umstand aber nicht weiter stören

Kein Kommentar
Kommentieren